portrt eProf. Eberhard Streul, Autor und Regisseur

Eberhard Streul studierte Theaterwissenschaften an der Theaterhochschule Leipzig und Musikwissenschaften an der Karl- Marx-Universität Leipzig. Er wirkte als Regisseur und Dramaturg an den Landesbühnen Sachsen und Dresden sowie an der Staatsoper unter den Linden in Berlin. 1977 übersiedelte er in die Bundesrepublik Deutschland.Von 1977-81 war er als Regisseur und Dramaturg am Theater Essen engagiert; 1981 wechselte er als Operndramaturg und Regisseur an das Nationaltheater Mannheim.
Für das Nationaltheater Mannheim entstanden die Musiktheaterstücke für Kinder “Papageno spielt auf der Zauberflöte” (1980), “Das Geheimnis der Wolfsschlucht (1983) sowie in Zusammenarbeit mit Franz Wittenbrink 1983 das Operngrusical “Die Leiche im Sack” und 1984-85 die Revue für einen Theaterrequisiteur “Die Sternstunde des Josef Bieder”.
Für “Die Leiche im Sack” erhielten Streul und Wittenbrink 1983 den Günter-Neumann-Preis. Mit Prof.Andreas Tarkmann schrieb Eberhard Streul die beiden Orchestermärchen "Die verlorene Melodie" (Echo Klassik 2013) und " Das Mondklavier". Von 1985-2005 arbeitete Eberhard Streul als Redakteur beim Südwestdeutschen Rundfunk (Fernsehen). 1986 erhielt er eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim für Dramaturgie. Aus dieser Opernschule heraus entstand 1989 die Idee, zusammen mit Daniela Grundmann die Musikbühne Mannheim zu gründen. 

Einige seiner Stücke, die für diese Bühne entstanden sind, wurden und werden von verschiedenen Theatern nachgespielt, u.a. der "Spuk im Händelhaus". Derzeit sind folgende Stücke von Eberhard Streul im Repertoire der Musikbühne Mannheim: "Schneewittchen" (2007), das ab Juni 2017 in einer Neufassung zu sehen sein wird, "Rotkäppchen" (2015) und vor allem der spannend-aktuelle "Tanz auf dem Vulkan" (2014). Für die geplante Uraufführung von "Zwerg Nase" im März 2018 in Worms wird er das Buch schreiben.

2006 wurde unter Sir Neville Marriner mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin seine Fassung des "Schauspieldirektor" in Berlin uraufgeführt, mit Otto Schenk in der Titelpartie. Diese Fassung wurde von der Musikbühne Mannheim übernommen und auf vielen großen Bühnen mit den Sängerinnen und Sängern der Musikbühne Mannheim in Deutschland und Österreich gezeigt.

 

 

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