Tanz auf dem Vulkan Musikalische Ohrwürmer, (irr-)witzige Texte, berührende Künstlerschicksale

TV15Saar 199

Die Lieder, die Sie hören, sind in den sogenannten Goldenen Zwanzigern entstanden. Das waren die Jahre 1924 bis 1929, in denen sich Deutschland nach dem Schock des ersten Weltkrieges und der Inflation wirtschaftlich wieder zu erholen begann. Jetzt wollten die Leute sich nach den entsetzlichen Kriegserlebnissen, nach Hunger und Arbeitslosigkeit  amüsieren. Das Motto einer ganzen Generation lautete: "Man lebt nur so kurze Zeit und ist so lange tot." Die Unterhaltungsmusik boomte. Besonders in Berlin schossen Theater, Varietes und Kabaretts wie Pilze aus der Erde. Operetten, Revuen, Chansons und Schlager wurden geschrieben, die mit ihren populären Melodien und witzigen Texten nach der Machtergreifung der Nazis verboten wurden, weil die Komponisten oder Texter Juden  waren. Die Spannung zwischen dem Genießen der musikalischen Ohrwürmer, dem Lachen  über die (irr)witzigen Texte und der Nachdenklichkeit über die Schicksale der Künstler ist das Konzept dieses Abends.

Hier ein kleiner Einblick ins Programm: Tanz auf dem Vulkan/Ausschnitte

 

TV15Saar 013Mit: Daniela Grundmann, Sopran   Christina Prieur, Sopran

Thomas Jakobs, Tenor   Ingo Wackenhut, Tenor

Petra Mott, Schauspielerin   Dmitij Koscheew, Klavier

Regie: Eberhard Streul   Ausstattung: Hajo Blank

Technik: Hagen Grundmann

Fotos: HK PhotoArt

 

Wieder zu sehen am:

28.Oktober 2017  20.00 Uhr

 Theater Helmstedt

29.Oktober 2017  19.00 Uhr  Theater Meppen
11.November 2017  20.00 Uhr  Stadtsaal A-Lienz

 

TV15Saar 032

"Das ist großes Theater und geht unter die Haut... Eine große künstlerische Leistung des gesamten Ensembles,." (NAN Mannheim 20.Juni 2014)

"Frech, witzig, frivol und vor allem extrem unterhaltsam..., die erstklassig intonierten Lieder versprühten Liebe, Leidenschaft und die pure Lust am Leben." (Die Rheinpfalz 24.Juni 2014)

"Bemerkenswerte Revue der Musikbühne Mannheim...Das herausragende Ensemble begeisterte das Publikum" (Pirmasenser Zeitung 25.Juni 2014)

"Das Böse ist immer und überall...Revue "Tanz auf dem Vulkan" unterhält bestens und lässt das Grauen ahnen...Es war ein gewagtes Konzept: 30 Ohrwürmer, die zum Mitsummen verleiten und ins Gemüt gehen, 30 Lieder der vermeintlich "Goldenen 20er Jahre" aus Deutschland, hinter und neben denen immer wieder das Grauen des "Tausendjährigen Reiches" lauert. Die Musikbühne Mannheim mit dem Autor und Regisseur Eberhard Streul bestanden das Wagnis mit Bravour. Sie lieferten den Beweis: Gute Unterhaltung verträgt sich durchaus mit historischem Bewusstsein."     (Heinz Linduschka, Miltenberg Okt.2014)

"Durch eine dramaturgisch brillante Umsetzung gelingt es dem Ensemble widerzuspiegeln, wie damals die Stimmung kippte. Tanz auf dem Vulkan steht redensartlich für ausgelassene Lustigkeit in einer gefährlichen Zeit...große Leistung aller Darsteller, die hervorragende Dramaturgie Prof.Eberhard Streuls, das meisterhafte Klavierspiel Dmitrij Koscheews und all die gelungenen Tanzchoreografien, mit denen die Lieder um so nachhaltiger in den Köpfen der Zuschauer bleiben werden." (Traunreut, 27.November 2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Seitenanfang